· Pressemitteilung

Feierlicher Spatenstich Neubau Rettungswache Hohnstein

Mit dem feierlichen Spatenstich am 27. April 2026 in Hohnstein, gesetzt durch den Landrat Herrn Michael Geisler, den Präsidenten des DRK Kreisverband Sebnitz e. V. Herrn Ekkehard Schneider, den Bürgermeister der Stadt Hohnstein Herrn Daniel Brade und den Bauleiter der Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG Sebnitz Herrn Ben Kreuzer, wird ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für die rettungsdienstliche Versorgung in der Sächsischen Schweiz auf den Weg gebracht. Die neue Rettungswache in Hohnstein ist eine gezielte Antwort auf die besonderen Herausforderungen eines ländlich geprägten, topografisch anspruchsvollen Einsatzgebietes sowie auf kontinuierlich steigende Einsatzzahlen. 

Die Region ist geprägt durch weitläufige Flächen, touristische Schwerpunkte und eine anspruchsvolle Geländestruktur. Insbesondere die hohe Besucherzahl im Umfeld des Nationalpark Sächsische Schweiz führt saisonal zu einem erhöhten Einsatzaufkommen. Gleichzeitig stellt die Einhaltung der Hilfsfristen unter diesen Bedingungen eine besondere Herausforderung dar.

Die neue Rettungswache wird hier einen entscheidenden Beitrag leisten: durch die optimierte Standortwahl können Eintreffzeiten verbessert, Versorgungslücken geschlossen und bestehende Standorte spürbar entlastet werden. Damit wird die notfallmedizinische Versorgung sowohl für die Bevölkerung vor Ort als auch für die Gäste der Region nachhaltig verbessert. 

Das Bauvorhaben umfasst moderne Funktionsbereiche für Personal und Technik. Neben Fahrzeughallen und hygienisch getrennten Bereichen entstehen zeitgemäße Aufenthalts- und Ruheräume für die Einsatzkräfte. Dies trägt nicht nur zur Effizienz der Abläufe bei sondern verbessert auch die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstpersonals im 16-Stunden-Betrieb erheblich.  

Mit einer geplanten Bauzeit von rund 13 Monaten und Investitionskosten in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro, welche durch die Kostenträger/Krankenkassen refinanziert werden, setzt der Träger des Rettungsdienstes ein klares Zeichen für eine zukunftsfähige, leistungsfähige Notfallversorgung im ländlichen Raum. 

Der Spatenstich markiert somit nicht nur den Beginn eines Bauprojekts, sondern einen wichtigen Schritt zur nachhaltigen Sicherstellung einer flächendeckenden und bedarfsgerechten rettungsdienstlichen Versorgung in der Region.