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Soziale Arbeit an Bildungseinrichtungen

Ansprechpartner:
Maria Forkert

Schandauer Str. 10
01855 Sebnitz
Telefon 035971 806329
Funk     0174 900470
schulsozialarbeit[at]drk-sebnitz[dot]de

Soziale Arbeit an Bildungseinrichtungen

Was ist Soziale Arbeit an Bildungseinrichtungen?

Soziale Arbeit an Bildungseinrichtungen versteht sich als Angebot der Jugendhilfe und findet ihre gesetzliche Grundlage vornehmlich in den § 13 und 14 des SGB VIII. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die SchülerInnen und ihre persönliche Lebenswelt. Weitere wichtige Zielgruppen sind Lehrer, Elternhäuser sowie Institutionen und Initiativen, die auf das Lebensumfeld der SchülerInnen Einfluss nehmen. Soziale Arbeit an Bildungseinrichtungen fördert die Kooperation dieser Zielgruppen und wirkt so als Bindeglied vor allem zwischen Elternhaus, Schule und öffentlicher Jugendhilfe.

Welche Ziele verfolgen wir?

Das Hauptziel der Sozialen Arbeit an Bildungseinrichtungen ist die Unterstützung der individuellen sozialen und schulischen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Mit Hilfe sozial-pädagogischer Arbeitsmethoden fördert sie die Entwicklung sozialer Kompetenzen und unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei der Formulierung persönlicher Lebensziele und Zukunftsperspektiven. Sie organisiert oder leistet selbst Hilfen zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen. Durch die Bearbeitung akuter Konflikte oder Schwierigkeiten trägt sie zur psychischen Stabilisierung der Schülerinnen und Schüler und damit gleichzeitig zur Vermeidung von Lernschwierigkeiten bzw. Minderung sozialer Auffälligkeiten bei.

Wie sollen diese Ziele erreicht werden?

Soziale Arbeit an Bildungseinrichtungen ergänzt mit ihren jugendhilfespezifischen Arbeitsweisen und Zielstellungen den Bildungsauftrag der Schulen und das Leistungsspektrum der Lehrer. Individuelle Beratung und Elternarbeit helfen den Schülerinnen und Schülern im Einzelfall bei der Überwindung schwieriger Lebenslagen. In der pädagogischen Arbeit mit Personengruppen werden mit den Teilnehmern Lösungswege für spezielle Problemlagen wie beispielsweise Suchtprobleme, Umgang mit Aggressionen oder auch geschlechtsspezifische Fragen aufgezeigt und damit auch die Entwicklung sozialer Kompetenzen gefördert. Soziale Arbeit an Bildungseinrichtungen unterstützt Möglichkeiten zur direkten Mitgestaltung des Schulalltags durch die Schülerinnen und Schüler. Sie regt Kooperationen der im Lebensumfeld der Schülerinnen und Schüler befindlichen Personen, Institutionen oder Initiativen der außerschulischen Jugendarbeit an, um ein möglichst umfassendes Netzwerk an weiteren Unterstützungsmöglichkeiten für die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu knüpfen.