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Projekt Grenzüberschreitender Rettungsdienst Sachsen-CZ

In der grenznahen Region und gibt es viele Berührungspunkte mit den tschechischen Nachbarn - beim Wandern, Skifahren, Einkaufen etc. Tritt ein Notfall ein, soll jedem optimale Hilfe zukommen, sowohl den tschechischen Bürgern, durch den deutschen Rettungsdienst, als auch durch den tschechischen Rettungsdienst den deutschen Bürgern, welche sich im Nachbarland aufhalten. Wer zuerst da ist, hilft. Das ist das Ziel der grenzüberschreitenden Vernetzung des Rettungsdienstes. Hier spielt neben dem Austausch der fachlichen und organisatorischen Abläufe auch die Sprache eine große Rolle.

Gemeinsam mit den Projektpartnern entwickelt der DRK-Kreisverband Sebnitz eine grenzüberschreitende Bildungskooperation. Durch eine intensive Zusammenarbeit bei Projektpartnertreffen, Seminaren, Einsatzübungen, Schulungen, Hospitationen, Konferenzen und Sprachkursen wird ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch möglich. Die Kommunikation, kulturelle Verständigung und das fachliche Know-How werden damit auf beiden Seiten verbessert. Das Projekt wird im Rahmen des Kooperationsprogramms "Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit 2014 - 2020 zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik" gefördert.

Es wird durch den Leadpartner, welcher durch Martin Repko vom staatlichen Rettungsdienst aus Ústí nad Labem repräsentiert wird, koordiniert. Projektpartner des Kreisverbands Sebnitz sind das DRK-Bildungswerk Sachsen, die Medizinische Fachober- und Fachmittelschule Ústí nad Labem, die DRK-Kreisverbände Pirna und Dippoldiswalde, sowie das Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft.

Projektziele

  • Aufbau eines sächsisch-tschechischen Netzwerkes im Rettungswesen zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Senkung potenzieller Hindernisse bei der Realisierung der grenzüberschreitenden Notfallrettung
  • Entwicklung einer grenzüberschreitenden Bildungskooperation zum Zwecke der Verbesserung der Zusammenarbeit und der Fachkompetenzen
  • Unterstützung der Teamarbeit tschechischer und sächsischer Teilnehmer
  • Verbesserung fachlicher, sprachlicher und interkultureller Kompetenzen aller Projektteilnehmer
  • Einbindung von Studenten des Rettungswesen (Notfallsanitäter) und ihrer Pädagogen in dass Projekt zum Zwecke der Verbesserung der Vorbereitung auf ihre berufliche Laufbahn.
    Die Ziele sollen mittels intensiver Zusammenarbeit bei Projektpartnertreffen, gemeinsamen Seminaren, Rettungsübungen, Schulungen, Hospitationen, Konferenzen und Sprachkursen erreicht werden.