Sie sind hier: Angebote / Bereitschaften und Rettung / Bergwacht/Bergwachtbereitschaft

Kontakt

DRK Kreisverband Sebnitz e. V.
Schillerstraße 44 a
01855 Sebnitz 
Telefon 035971 747-0
Telefax 035971 747-18

info[at]drk-sebnitz[dot]de

Bergwachtbereitschaften

BW-Bereitschaft Sebnitz
Uwe Lösel 

Telefon 0173 3760842

 

BW-Bereitschaft Bad Schandau
Jens Berger 

Telefon 035028 86087
             0152 54794533

berger.kleihedo[at]t-online[dot]de 

BW-Bereitschaft Pirna 
Michael Jürgens 

Telefon 03501 756013
              0172 1002188

juergens.bw.micha[at]web[dot]de

Der Berg ruft – die Bergwacht hilft

Bergwacht-Logo

Ein Kletterer stürzt und bricht sich den Arm. Auf der Skipiste stoßen zwei Snowboarder zusammen. Ein Tourengeher wird von einer Lawine erfasst. Immer wenn Menschen in unwegsamem Gelände oder im Gebirge verunglücken, wird die Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes aktiv. Pro Jahr leistet die DRK-Bergwacht mit rund 10.000 Einsätzen Hilfe für verunglückte, vermisste und erkrankte Menschen.

Dem Kreisverband Sebnitz sind die Bergwachtbereitschaften Sebnitz, Bad Schandau und Pirna angeschlossen.

In der Freizeit Leben retten

Hubschrauber der Bergwacht
Foto: Bergwacht / keine Rechteübertragung

Die insgesamt rund 11.500 ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bergwacht stellen den Rettungsdienst in Kletter- und Wandergebieten, im Mittelgebirge und den Deutschen Alpen sicher. Sie übernehmen die erste Notfallversorgung der Patienten und bringen die Verletzten sicher aus dem unwegsamen Gelände heraus.

Die Einsatzkräfte werden regelmäßig fortgebildet, Neumitglieder intensiv geschult. Bei besonders schwierigen Einsätzen können die lokalen Einsatzkräfte auf das bundesweite Netzwerk des Deutschen Roten Kreuzes und seiner Kooperationspartner der Luftrettung zurückgreifen.

Einsatzspektrum der Bergwacht

Bergung In luftiger Höhe
Foto: Bergwacht / keine Rechteübertragung

Die Bergwacht ist der Rettungsdienst im Gebirge. Erste Aufgabe ist es natürlich, verletzten Bergsteigern, Wanderern, Skifahrern und Touristen durch medizinische Versorgung zu helfen und schnellstmöglich sowie schonend in eine Klinik zu transportieren. Eine optimale Bewältigung dieser Aufgaben setzt natürlich eine sehr gute Ausbildung der Kameraden voraus. Diese nehmen mehrmals im Jahr an Schulungen teil und halten somit Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten auf dem neuesten Stand. Ständiges Trainieren der erlernten Rettungsmethoden und Anwenden der technischen Hilfsmittel sind selbstverständlich.

Weiterhin ist die Bergwacht natürlich auch vorbeugend tätig. So sichert Sie zum Beispiel Sportveranstaltungen wie den Sebnitzer Bergpreis, Crosslauf, die Zuckerkuchentour, den Volkssport-Triathlon oder das internationale Rad-Rennen Rund um Sebnitz ab. Auch die Betreuung von Kletterwänden und Aufklärungsarbeit bei Festen und Veranstaltungen fallen in den Aufgabenbereich der Bergretter.
Umwelt- und Katastrophenschutz sowie Unterstützung von anderen Organisationen wie z. B. Bundespolizei, Polizei oder Rotes Kreuz fordern die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit.

Jeglicher Einsatz der ehrenamtlichen Mitglieder ist freiwillig, aber für die Kameraden selbstverständlich. Umso mehr bestätigt mündliche, schriftliche oder finanzielle Anerkennung die Kameraden in ihrem Streben, Menschen in Not zu helfen.

Die Kletterkenntnisse der Bergwacht kommen auch bei der Rettung von Gleitschirmpiloten aus Bäumen zum Einsatz und bei der Höhenrettung aus Gebäuden und Seilbahnen.

Die meisten Einsätze der Bergwacht finden aufgrund von Freizeitunfällen in den Bergen statt. Um die sensible Tier- und Pflanzenwelt in den Bergregionen zu erhalten, setzt sich die Bergwacht aktiv für den Naturschutz ein. Sie leistet wertvolle Aufklärungsarbeit bei Touristen und Freizeitsportlern und richtet eigene Schutzräume in besonders gefährdeten Regionen ein.

Mitmachen

Übersichtskarte der Einsatzgebiete der Bergwacht

Bei der Bergwacht dabei zu sein, ist eine äußerst spannende und herausfordernde Aufgabe. Wenn Du schon mal mit einer Gruppe oder mit deinen Eltern Klettern warst und Interesse hast diese Sportart auch ehrenamtlich auszuüben, dann bist Du bei der Bergwacht Sebnitz genau richtig. Eine Portion Teamgeist, den Wunsch anderen zu helfen und die Begeisterung fürs Klettern und Bergsteigen sind die besten Voraussetzungen. Du solltest aber mindestens 16 Jahre alt sein. Den Rest lernst Du in den folgenden zwei Jahren in Rettungsübungen, Ausbildungsabenden, Lehrgängen und natürlich bei gemeinsamen Bergtouren im Gebirge oder beim Klettern in der Sächsischen Schweiz. Die Ausbildung schließt mit Prüfungen für Sommerrettung ab. Wer möchte, kann noch verschiedene Zusatzausbildungen absolvieren.

Unsere Ausbildungsschwerpunkte:

  • Sicherungstechniken
  • Professionelle Rettungstechniken für Unfälle im Gelände
  • Notfallmedizin
  • Orientierung im Gelände mit Karte, Kompass, GPS
  • Kenntnisse über Natur, Umwelt und Ökologie

Bei Interesse meldet Euch unter:
035971 7470 oder per email: info@drk-sebnitz.de

Mit den Zwergen in den Bergen - die DRK-Bergwacht-Tipps für kleine und große Wanderer

Mit Sicherheit weiter und hoch hinaus: Die DRK-Bergwacht zeigt Ihnen, worauf Sie und Ihre Familie bei einer Wander- oder Klettertour achten sollten.

Für jedes Wetter eine Lage

In den Bergen kann sich das Wetter schnell ändern, deshalb sollte man sich nach dem so genannten „Zwiebelsystem“ kleiden, rät die DRK-Bergwacht: Wanderhosen, die man mit einem Zipper zur Shorts umwandeln kann und leichte Fleece-Pullis sind nützliche Begleiter. Eine Regenjacke gehört zur Standard-Ausrüstung für jede Wanderung.

Foto: Eine Frau in einer Regenjacke steht im Regen.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Gut geplant ist halb erklommen

Foto: Ein Mächen und ein Mann stehen vor einem Wegweiser mit einer Karte in der Hand.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Wanderer sollten immer eine aktuelle Karte dabei haben, um sich in unbekanntem Gelände besser orientieren zu können. Und die Wanderrouten sollten an der Leistung und Fitness des schwächsten Mitglieds der Gruppe ausgerichtet werden, rät die DRK-Bergwacht. Die Karten bekommt man bei der Touristeninformation oder im örtlichen Buchhandel.

Hohe Berge - starke Sonne

Foto: Ein Junge cremt sich mit Sonnencreme ein.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Je dünner die Luft, desto aggressiver sind die Sonnenstrahlen, und empfindliche Kinderhaut verbrennt besonders schnell. Die DRK-Bergwacht rät, Kinder auch bei bewölktem Himmel gut mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 20) einzucremen. Eine Kopfbedeckung schützt kleine und große Wanderer vor einem Sonnenstich.

Foto: Ein Wanderer mit Sommerlatschen und ein Wanderer mit Wanderschuhen stehen nebeneinander.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Auf dem falschen Schuh erwischt

Gutes Schuhwerk schützt vor Verletzungen. Für Wanderungen sollte man auf jeden Fall feste Schuhe anziehen, je nach Gelände Trekkingschuhe oder Wanderschuhe, die bis über die Knöchel reichen. Das schützt die Gelenke vor dem Umknicken. Badeschlappen gehören definitiv an den Strand.

Foto: Ein Mädchen trinkt aus einer Rotkreuzflasche.
Foto: U. Reinhardt/ DRK

Viel trinken schont den Kreislauf

Bei Wanderungen sollte man darauf achten, genügend Wasser (mindestens ein Liter pro Person) dabei zu haben und regelmäßig zu trinken. Anstrengung, dünne Luft, Sonne und Wind führen schnell zu erhöhtem Flüssigkeitsverlust. Besonders Kinder sollten nicht erst trinken, wenn sie Durst haben, rät die DRK-Bergwacht. Besser ist es, zwischendurch kleine Schlucke zu trinken.

Foto: Ein Vater gibt seiner Tochter bei einer Wanderpause eine Müsliriegel.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Kleine Wanderer haben großen Hunger

Durch die Anstrengung beim Wandern und die Höhenluft werden viele Kalorien verbraucht. Daher sollte man unbedingt etwas zu Essen in den Rucksack packen, denn der Weg zur nächsten Hütte ist manchmal weiter als gedacht. Und kohlehydratreiche Snacks wie Müsliriegel, Obst oder Brot halten kleine Wanderer bei Laune.

Pflaster - nicht nur zum Trost

Foto: Eine Frau versorgt das aufgeschlagene Knie eines Mädchens mit einem Pflaster.
Foto: U. Reinhardt / DRK

Wanderer sollten immer ein kleines Erste-Hilfe-Set mit sterilem Pflaster, Wundverband, Rettungsdecke und Kühlgel einstecken. Damit lassen sich kleinere Blessuren und Prellungen schnell selbst versorgen. Und bei Kindern wirkt ein kleines Pflaster auch gleich tröstend.

zum Seitenanfang