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Sebnitzer Suchdienst probt Ernstfall in Mittweida

Am 21.10.2017 wurde in Mittweida die größte Katastrophenschutzübung im Landkreis Mittelsachsen durchgeführt. Es waren bis zu 400 Personen involviert, darunter auch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und anderen Hilfsorganisationen.

Das Szenario bestand darin, dass es bei Bauarbeiten zu einer Gasexplosion kam und über 100 leicht und schwerverletzte Personen geborgen, registriert und in die umliegenden Krankenhäuser zur Versorgung transportiert werden mussten

Ehrenamtliche Mitarbeiter des Kreisauskunftsbüros (KAB) vom DRK Kreisverband Sebnitz unterstützen das KAB aus dem Kreisverband Freiberg,  gemeinsam mit Kameraden aus Delitzsch, Muldental und Dresden an der Registrierung der verletzten Personen. Die Kreisauskunftsbüros des Deutschen Roten Kreuzes sorgen dafür dass alle Betroffenen in einer Schadenslage registriert werden um besorgten Angehörigen Auskunft zum Verbleib geben zu können. 

Dabei erfolgt die Registrierung per Karteikartensystem bzw. mit der Registrierungssoftware Xenios und es wurde eine Telefonhotline für Angehörige aufgebaut. Selbst die telefonische Annahme von Suchanträgen konnte geprobt werden.

Die zahlreichen Statisten, die mit täuschend echt wirkenden Verletzungen geschminkt waren, gaben der Übung einen realistischen Anstich. Übungen, nahe der hoffentlich nie Wirklichkeit werdenden Realität, helfen den ehrenamtlichen Mitarbeitern in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit.

Das Kreisauskunftsbüro in Sebnitz ist immer auf der Suche nach engagierten neuen Mitgliedern. Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich entweder per Email kab@drk-sebnitz.de oder telefonisch unter 035971 7470.

Kreisauskunftsbüro

DRK Kreisverband Sebnitz e.V.

6. November 2017 14:08 Uhr. Alter: 17 Tage